monacojan
Raffael
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  • Film "Amadeus" - Blog-Schreiber: monacojan -
    Publiziert 09.01.2013 12:45 | Kommentare: 3 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:51

    Der Film "Amadeus" ist ein Film von Milos Forman, der das Leben Mozarts und die Geschehnisse um ihn herum sehr gut rüberbringen, es ist ein wunderbarer Film, mit genialer Ausstattung, Kostümen und genialen Schauspielerleistungen.
    Forman hat in diesem Film ein Werk geschaffen, dass das Leben und die Zeit Mozarts wunderbar rüberbringt. Der Film hat bis heute nichts an seiner Frische und Genialität verloren.
    Er ist und wird wohl auch immer der beste Film über einen Komponisten bleiben.

    Es wurden viele Filme über Komponisten gedreht. Für mich gibt es aber neben dem Amadeus Film nur einen Film noch, der wirklich empfehlenswert wäre. "Ludwig van B. Meine unsterbliche geliebte (Immortal beloved)" über Beethoven.

    Auch wenn solche Filme freilich nie zu 100% der Wirklichkeit entsprechen, sind bei diesen beiden Filmen doch sehr viele Wahrheiten dabei und zeigen es sehr reel.

    Amadeus wurde 1983 in Prag gedreht. Eine Stadt, die sich für solch einen Film wunderbar geeignet hat und noch dazu mit Mozart sehr eng verbunden ist.
    Mozart reiste mehrmals nach Prag und Prag ist ja bis heute die Giovann-Stadt.
    Hier vollendete er in der Villa bertramka bei Duscheks seinen Giovanni und in der goldenen Stadt wurde er auch im Ständetheater (heute Stavovské divadlo) uraufgeführt. Bis heute werden dort jährlich mehrere Aufführungen des Giovanni gegeben.
    In diesem Theater wurden auch die Opernszenen des Filmes gedreht.
    Extra dafür musste in diesem relativ kleinen theater vieles umgebaut werden, um es wirklich so erstrahlen zu lassen, wie es wohl zu Mozarts Zeiten aussah. Kein elektrisches Licht, andere Sitze, etc. .

    Der Film "Amadeus" ist ein Film, der das Leben Mozarts und die Geschehnisse um ihn herum sehr gut rüberbringen, es ist ein wunderbarer Film, mit genialer Ausstattung, Kostümen und genialen Schauspielerleistungen, ohne Frage! Dennoch gibt es einige Punkte und Fakten, die nicht der Realität und den wahren Geschehnissen entsprechen, so wie es im Film eben sehr oft der Fall ist.
    Einige dieser "Fehler" werde ich nun hier anführen.

    Erstens ist zum Beispiel zu erwähnen, dass Mozart zwei Söhne hatte. Im Film ist immer nur ein Kind zu sehen. Mozart hatte mehrere, aber nur zwei überlebten und diese zwei Söhne waren bei Mozarts Tod bereits beide geboren.

    Mozarts Tod. Mozart starb nicht nach einem Zusammenbruch während der Premiere der Zauberflöte, sondern mehrere Wochen nach dieser Uraufführung in seiner Wiener Wohnung und dies spät in der Nacht und nicht im Morgengrauen, wie im Film.

    Desweiteren hatte Mozarts Sterbezimmer keine Fenster, was überliefert ist.

    Einer der größten "Fehler" im Film ist der, dass Mozart Salieri am Sterbebett sein Requiem diktiert. Dies ist komplett erdacht und Quatsch. Wenn, dann half ihm in den letzten Tagen sein Schüler Franz Xaver Süßmayer, der das Requiem, das ja unvollendet blieb, dann vollendete.
    Auch ist es nicht so gewesen, dass Salieri oder sein Diener bei Mozart das Requiem zu Beginn in Auftrag gab und mit diesem Auftrag mit Maske zu Mozarts Haus kam. Es war ein Auftrag eines Mannes, der es in Auftrag gab, aber es war nicht Salieri, dies ist komplett falsch.

    Mozarts Bild, des etwas verrückten, wilden Mannes ist richtig, er konnte jedoch ebenso sehr ernst und ruhig sein, meist auch von einer SWekunde auf die andere. Er war nicht immer so verrückt in seinem Benehmen und auch seine Wortwahl in fäkalischen Worten etc war nicht eine Eigenheit Mozarts, sondern es sprachen damals alle Schichten so, es war völlig gängig fäkalisch und unfein zu reden.
    Auch dass Constanze Mozart Salieri besucht haben soll, um um Hilfe für die Anstellung ihres Mannes bei Salieri zu bitten, war so nie gewesen.

    Opern wurden damals nicht von den Komponisten selbst dirigiert, wie es im Film gezeigt wird, dies war damals so nicht üblich.
    Außerdem hatte Mozart in Wien mehrere Behausungen, die er in den Jahren bewohnte, wogegen im Film sein Haus immer ein und das gleiche ist.

    Salieri gab im Film ein Keuschheitsgelübde hab, Salieri hatte aber in Wirklichkeit eine Ehefrau und ungefähr 8 Kinder.

    Salieri und Mozart waren vom Alter her gesehen nicht so weit außeinander, wie es im Film den Anschein hat. Salieri war etwa 5-6 Jahre nur älter als Wolfgang Amadé Mozart.
    Mozart war auch am Ende seines Lebens kein Trinker und Alkoholabhängig. Er war kein Abstinenzler, besuchte oft das Bierhaus zu Wien, wo er verweilte, doch als Trinker war er nie bekannt.

    Kleinigkeiten, wie Salieris Liebe zu Süßigkeiten und gutem Essen stimmen vollkomen und waren bekannt. Das Mozart und Salieri wohl wegen der Zauberflöte stritten auch.
    Dass Mozart gern feierte, Blödsinn trieb und unter und über Tische sprang sind auch wahr und überliefert. Das er gern ausgefallene Perücken trug und extrem lachen konnte sind ebenso wahr.

    Mozart war einerseits ein schriller Vogel, wie man wohl heute sagen würde, andererseits aber auch ein ruhiger, ernster und sehr hart arbeitender Mann, denn ohne Fleiß und Arbeit hätte auch sein Talent nicht gereicht zu dem zu werden, der er wurde letzlich.

    Forman hat in diesem Film ein Werk geschaffen, dass das Leben und die Zeit Mozarts wunderbar rüberbringt. Der Film hat bis heute nichts an seiner Frische und Genialität verloren.
    Er ist und wird wohl auch immer der beste Film über einen Komponisten bleiben.

  • Mozart und das Bäsle
    Publiziert 09.01.2013 12:38 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:53

    Mozart und das Bäsle

    Maria Anna Thekla Mozart, die Wolfgang Amadé liebevoll sein "Bäsle" oder "Liebstes Bäsle Häsle" nannte, war seine Cousine.

    Sie wurde 1758 in Augsburg geboren und starb 1841 in Bayreuth.
    Bäsle ist der schwäbische Begriff für Base.

    Zu Maria Anna Thekla und Mozart

    Das "Bäsle" wuchs in der Jesuitengasse hinter dem Dom zu Augsburg auf. Ihr Vater betrieb einen kleinen Verlag. Der 21jährige Wolfgang Amadé und das 19jährige Bäsle schlossen vom ersten Tag ihrer Bekanntschaft an eine zu allerlei Gaudi aufgelegte Freundschaft und auch erste Liebesgedanken wohl.

    Die zwei hatten in den beiden Wochen des Augsburgaufenthaltes viel gemeinsame Zeitt. Umso trauriger war der Abschied Wolfgang Amadés, besonders für sie, denn sie hatte sich schon Hoffnungen gemacht.

    Doch schon am ersten Tag nach seiner Abreise schrieb Wolferl dem Bäsle. Hiermit begann der innige Briefwechsel, der ja wegen seiner Derbheit berühmt ist, obwohl die leicht schweinische Art damals nichts wirklich arges und ungewöhnliches war eigentlich.

    Es ist nicht erstaunlich,, dass diese "Bäslebriefe" lange nur auszugsweise veröffentlicht wurden.Mozarts Sohn Carl Thomas wollte sie sogar ganz vernichten. Der vermutlich letzte Brief ist auf den 23. Oktober 1781 datiert. Das Bäsle verschwand immer mehr aus dem Bewusstsein des großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, ein Grund mag wohl seine Hochzeit gewesen sein. Und was wurde aus Anna Maria Thekla- sie bekam eine Tochter, Josepha,zog 1805 mit ihr und ihrem Schwiegersohn, einem Postwagenexpeditor, in die Klinkertorstraße. Dann im Jahre 1812 nach Kaufbeuren und zwei Jahre später mit ihrer Familie in Bayreuth nieder.

    (teils nach www.mozartstadt.de)

  • die Familie Mozart
    Publiziert 09.01.2013 12:38 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:52

    die Familie Mozart

    Wolfgang Amadé Mozart hatte mit seiner Frau Constanze, geborene Weber insgesamt sechs Kinder.

    Es waren zwei Mädchen und vier Buben, von denen lediglich die Söhne Carl Thomas und Franz Xaver überlebten.
    Die anderen starben bereits wenige Tage nach der Geburt und die Tochter Theresa Maria Anna im ersten Jahre noch.

    Hier der Stammbaum im Link im Überblick

    http://www.amadeusmozart.de/InhaltMozartCover2.htm

    Die beiden Söhne von Wolfgang Amadé Mozart, Franz Xaver und Carl Thomas blieben beide unverheiratet und hatten keine Nachkommen.
    Somit starb die direkte Familie Mozart mit dem Tode beider Söhne aus.
    Den Nachlass des Sohnes Franz Xaver, dessen Grab in Karslsbad in Böhmen ist, erbte übrigens eine seiner Schülerinen.

    Es gab also keine weiteren Mozarts mehr seit 1858, dem Todesjahre von Carl Thomas Mozart.

  • Mozart, weshlab ist er so bekannt und beliebt
    Publiziert 09.01.2013 12:37 | Kommentare: 1 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:54

    Mozart, weshlab ist er so bekannt und beliebt

    Mozarts Berühmtheit ist an erster Stelle natürlich sein Genie. Er hat Melodien komponiert, die auch Nicht-Klassik Liebhabern zu Herzen gehen müssen. Seine Melodien sind, wie man heute sagen würde modern ausgedrückt Kult. Auch wenn ich diese Begriffe nicht benutzen würde.
    Natürlich ist es auch das, was um seine Person gemacht wurde und wird, dass seine Bekanntheit über den gesamten Globus gebracht hat. Salzburg ist Mozart. An jeder Ecke ist er zu finden. Die Läden sind voll mit seinen Souvenieren, die Mozartkugel eine eigene Marke. Mozart ist zu einer Verkaufsmarke geworden. Und dies, obwohl er seine Heimatstadt ja beinahe gehasst hat.

    Aber natürlich werden seine Stücke, ob instrumental oder seine Opern überall an Opernhäusern und in Konzertsälen ständig gespielt und sind stets ausverkauft. Nicht zuletzt der Mythos um seinen Tod macht ihn für viele so interessant. Ein Thema, das unzählige Bücher gefüllt hat und noch füllen wird. Der Film Amadeus, der mit 8 Oscars ausgezeichnete Film, der sicherlich der bekannteste von allen Filmen über Kompponisten oder Künstler allgemein ist. Auch wenn er zuerst etwas verwundert, ist doch sehr vieles wahr und seine etwas verrückt wirkende Art nicht übertrieben oder gar frei erfunden.
    Die Melodien vieler Stücke kennt man, sie werden als Handyklingelton angeboten in Filmen werden sie ebenso oft benutzt, wie in der Werbung. Es gibt viele Dokumentationen über Mozarts Leben. Die Bäsle Briefe, seine teils frivolen und heute unanständig wirkenden Briefe, die benutze Geheimschrift und das rückwärtsschreiben der Worte, das alles ist ein beliebtes Thema, das oft zu hören ist.
    Ein weiterer Punkt iast, dass es viele Städte gibt, die Mozart geprägt haben, die wichtige Stationen für ihn und sein Schaffen waren und noch heute viele interessierte Menschen aus aller Welt anziehen. Salzburg, München, Wien, Prag und Mannheim. Diese Städte sind quasi Mozartstädte.

    Aber über allem steht weiterhin seine Genialität als Komponist, seine unverwechselbaren Melodien, seine Komik in den Melodien, die von einem Takt in den anderen zur größten Tragik wechseln kannönnen. Seine gesamte Art, wie er komponiert hat ist ebund bleibt unverwechselbar und einzigartig.
    Nicht zu vergessen auch der österreichische Sänger FALCO, mit seinem weltbekannten Hit Amadeus. Inspiriert durch den Amadeus Film. Wie Falco im Text singt: Punker in der großen Stadt, die Frauen liebten ihn. Er war wie gesagt wirklich eine Art Superstar dieser Zeit.
    Und natürlich seine Angehörigkeit zu den Freimaurern. Der dadurch entstandene Streit zur Kirche und dem Klerus, der ihn seitdem verachtete, da er stets der Kirche kritisch gegenüber stand. Er war nie ungläubig, aber kritisierte die Art der Kirchenoberhäupter, die sich damals wie Herrscher über das Volk fühlten. Das Mysterium dieser Freimaurer Logen und letztendlich die Oper Zauberflöte, die von vorn bis hinten mit versteckten Freimaurer Denken gefüllt ist und eine Art Geschichte der Freimaurer und Ihrem Denklen gegenüber dem Klerus spiegelt. Sarastro und Tamino als versteckte Freimaurer gegenüber der Königin der Nacht als Herrscher und Papageno, als dem kirchentreuen udn einfachen Bürger. Auch darüber gibt es unzählige Literatur.
    Nun gibt es auch die Zeichentrickserie Little Amadeus, die schon Kindern so Mozart nahe bringt, oder es versucht.

    Er ist bekannt, beliebt, gehasst, vergöttert und beneidet. Als Wunderkind geboren, nie wirklich akzeptiert, am Hofe nie wirklich ernst genommen, sein Leben lang auf der Suche gewesen, glücklich im Unglücklichen. Gekrönt durch seinen frühen Tod, der bis heute Rätsel aufbringt, das Requiem, das sein Eigenes wurde.Man weiß nicht, wo sein Grab liegt. Aber mit seiner Musik ist er unterblich geworden.

    Kurz, es ist sovieles, dass Mozart einzigartig macht, was ihn interessant macht bis heute. Ein Wunderkind, das ein Genie wurde und blieb. Unerreicht aber eben wie gesagt, am Hofe verachtet. Er musste erst sterben und zur Legende werden, um die Anerkennung zu bekommen, die ihm zustand. Und heute, wird mit ihm abseits der Musikwelt so viel Geld in Salzburg und Wien gemacht. Auch in Prag, der Stadt wo Don Giovanni uraufgeführt wurde, begegnet man Mozart an jeder Ecke. Vom Bleistift, über Süßigkeiten und Figuren, von Gläsern und Spielzeug über Faschingsmaske zum Teddy. Mozart bringt den Städten Geld und die Bekanntheit bricht nicht ab.

    Aber das größte Geschenk dieses Komponisten ist und bleibt seine Musik, sein Genie und seine Liebe zur Musik. Auf der ganzen Welt.

  • Mozarts Opern
    Publiziert 09.01.2013 12:37 | Kommentare: 0 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:53

    Mozarts Opern

    - "Apollo et Hyacinthus" 1767
    - "Bastien und Bastienne" 1768
    - "La finta semplice" 1769
    - "Mitridate re di Ponto" 1770
    - "Il sogno di Scipione" 1771
    - "Ascanio in Alba" 1771
    - "Lucio Silla" 1772
    - "La finta giardiniera" 1775
    - "Zaide" 1780 / nur als Fragment
    - "Idomeneo" 1781
    - "Die Entführung aus dem Serail" 1782
    - "L´oca del Cairo" 1783 / nur als Fragment
    - "Lo speso deluso" 1783/ nur als Fragment
    - "Der Schauspieldirektor" 1786
    - "Le nozze di Figaro" 1786
    - "Don Giovanni" 1787
    - "Cosi fan tutte" 1790
    - "La clemenza di Tito" 1791
    - "Die Zauberflöte" 1791


    Jahreszahlen aus Harenberg

  • Mozarts Tod und Begräbnis
    Publiziert 09.01.2013 12:36 | Kommentare: 1 | zuletzt bearbeitet 10.01.2013 13:54

    Mozarts Tod

    Mozarts Tod ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Mythen,Geschichten, vieles wird vermutet und geschrieben, doch was ist wirklich glaubwürdig?

    Man hört oft, Mozart sei vergiftet worden. Besonders wurde dies als wahrer Tod angesehenm, da dies Salieri angeblich vor seinem Tode zugab. Doch darf man nicht vergessen, Salieri war damals alt und in einer Heilanstallt wegen geistiger Umnachtung. So gesehen kann man seine Aussage, Mozart ermordet zu haben nicht ernst nehmen. Salieri war ein großer Rivale ja fast künstlerischer Feind Mozarts, hasste ihn. Darum gilt dies zurecht als unwahrscheinlich.
    Mozart war,als er verstarb wirklich nnicht gesund,dies ist überliefert.Er war sein Leben lang kränkelnd,aiuch wel er schon als kleiner Bub überallhin reisen mmusste und sein Geniales musisches Können zeigen musste. lange Kutschenfahrten, wenig schlaf,dies wirkte sich auf seine Gesundheit aus.
    Die Medizin war eine andere,sie war auf einem völlig anderen Stand. So wurde bei Fieber und ähnlichem stehts der Aderlass vollzogen damals, um das Blut des kranken zu reinigen.

    Der Arzt entnahm dem kranken also Blut,dass er durch aufritzen des Armes ausfliesen lies, um wie gesagt wurde, das Blut so zu reinigen.
    Doch wenn keine Besserung eintrat wurde dieser wieder und wieder wiederholt, wie es bei Mozart dann der Fall war.
    Der Kranke wurde so jedoch immer mehr geschwächt, verlor er doch so konstant an Blut - seinen Lebenssaft. Er wurde immer schwächer, hohes Fieber folgte.
    Die Mediziner aber vertrauten weiter dem Aderlass. So war es nur eine Frage der Zeit, bis er starb und dies ging so natürlich schnell,es führte zum Tod.

    Bestätigt ist dies nicht, aber ist nach Ansicht vieler Ärzte von heute und auch nach vieler neuen Studien sehr wahrscheinlich, dass diese hohe Anzahl an Aderlassen schlussendlich Mozart sterben lies. Bei anderen Behandlungsmethoden hätte Mozart wohl nicht sterben müssen, aber er hatte keine Lebenskraft und Energie mehr, was auch eine vorhandene Krankheit so nicht kurieren konnte. Er war nicht sterbenskrank. Diese Behandllung der Ärzte, die verkehrt war brachte ihm den Tod. Auch sie haben so Schuld an seinem frühen Tod,wegen Blutmangels.
    Auch sein Freimaurertum, die beinahe verweigerte kirchliche Trauerfeier im Steffel und keine würdige Bestattung gaben dem Tode Mozarts weitere Punkte, die alles so seltsam und sagenumwogen erscheinen ließen. Dazu die Zugabe Salieris ihn vergiftet zu haben

    Im Spielfilm Amadeus bricht Mozart bei einer Aufführung der Zauberflöte zusammen und diktiert Salieri auf dem Sterbebett sein Requiem. Dies is5 freilich ausgedacht und unwahr.

    Doch trotz vieler Theorien und Meinungen aus früherer Zeit, ist diese durch den Aderlass sicher die wahrscheinlichste und der wahre Todesgrund.
    Mozart ist schon als kleiner Bub sehr sehr viel auf Reisen gewesen, musste überall spielen, da er als Wunderkind präsentiert wurde. Auch später reiste er viel. Aber besonders das viele reisen als Bub hatte auch seiner Gesundheit geschadet, er war klein, schwächlich und schobn früh kränkelnd. Die damalige Zeit der Reiserei mit Kutsche hat ihn so früh gezeichnet.
    Auch dies sind Gründe, weshalb er sehr rasch dann auch an den Aderlassen seine Kraft verlor und schließlich im Fieber starb.


    Mozarts Begräbnis

    Es war zu jener Zeit so, dass solche Armenbegräbnise sehr häufig waren und dies im Falle Mozart kein Sonderfall war, wie es oft dargestellt wird.
    Dazu kommt aber, dass Mozart bekennender Freimaurer war, was der Kleruns nicht so gern sah und deswegen auch anfänglich sogar eine Messe zum Begräbnis im Stephansdom erst garnicht erteilen wollte.
    Freimaurer galten als Sekte, Verräter und nicht mehr als Christen, die Anrecht auf kirchliche Hilfen und ähnliches hatten.
    Auch die Legende, dass es am Tage, an dem der Leichnam Mozarts zum Armengrab gebracht wurde, stark geregnet und gedonnert haben soll, ist falsch. Dies kann man in alten Wetteraufzeichnungsbüchern der Stadt Wien aus dem Jahre 1791 nachlesen. Es war ein Tag, an dem es trocken war.

    Mozarts einfaches Begräbnis war aber, wie bereits erwähnt kein Resultat aus zu geringen Mitteln der Familie Mozart, als vielmehr eine gängige Prozedur und Art der Bestatting zu dieser Zeit in Wien.
    Still und leise, ohne großes Aufsehen wurden die Toten so auf die Friedhöfe gebracht und in Masserngräber geworfen.
    Anders Mozarts Sohn Franz Xaver, der in Karlsbad verstarb und dort seine letzte Ruhe auch fand. Ein schönes Grabmal mit der später von Franz Xaver auf Wolfgang Amadé Mozart geänderter Aufschrift.

    Mozarts Frau Konstanze wurde also nicht gehindert, ein angemessenes begräbnis für ihren Mann zu bekmmen, sondern eher wie jeder andere Bürger behandelt. Jedoch war es eben so, dass die kirche ihn wegen seines freimaurertums auch schnell aus der Welt haben wollte und wohla uch nie auf ein größeres begräbnis eingegangen wäre.

    Mozart starb 1791 und wurde in einem Armengrab auf dem St. Marxer Communalen Friedhof beigesetzt. Lange Jahre war das Grab so gut wie unbekannt, erst 1855 wurde seine Lage "mit größter Wahrscheinlichkeit" festgestellt. 1859 errichtete Gasser ein Grabmal, das später in die Gruppe der Musik-Ehrengräber am Zentralfriedhof übertragen wurde. Den leer gewordenen Platz zierte ein Friedhofswärter mit einer Steinplatte mit Namen, Geburts- und Sterbejahr Mozarts. Später kamen ein "trauernder Genius", eine neue Steintafel und ein Säulenstumpf hinzu. Das gegenwärtige Aussehen verdankt das Mozart-Grabmal dem Bildhauer Florian Josephu-Drouot, der es 1950 restaurierte. Die Grabstätten der Familie Mozart selbst sind über ganz Europa verstreut: Vater und Witwe in Salzburg, Mutter in Paris, Sohn Wolfgang in Karlsbad, Sohn Karl Thomas in Mailand.

  • Wolfgang Amadé Mozart
    Publiziert 09.01.2013 12:32 | Kommentare: 2 | zuletzt bearbeitet 11.01.2013 13:35

    Wolfgang Amadé Mozart

    Wolfgang Amadé Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren. Heute liegt diese Stadt in Österreich und darum ist für fast alle klar, Mozart war ein österreichischer Komponist.
    Nur muss man da einiges beachten.
    Die Familie Mozart stammt aus Augsburg in Bayern, ca 50km von München entfernt.
    Vater Leopold ging dann wegen seiner Anstellung nach Salzburg, wo dann sein Sohn geboren wurde.
    So gesehen war der kleine Mozart Sohn einer Augsburger Familie,die damals in Salzburg weilte.

    Mozart war also quasi ein Bayer, der eben zufällig in Salzburg zur Welt kam.
    Desweiteren gab es damals noch keine Grenze Bayern-Österreich, wie heute. Damals war es noch ein Reich.
    Anders könnte man auch sagen, er war in Österreich zur Welt gekommen und gebürtiger Österreicher von der familie und vom Blut her ein Bayer und kein bißl Österreicher. Nur die hören des freilich nicht so gerne.
    Auch Schikaneder, Librettist der Zauberflöte und erster Papageno, sowie Freund Mozarts war Bayer. Er stammte aus Straubing.

    Außerdem hatte Mozart stets eine enge Bindung und Liebe zu Bayern und zu Augsburg. Nicht nur,aber auch wegen seiner Cousine Maria Anna Thekla Mozart,dem Bäsle (Bäsle-Briefe).
    Und zu München, wo er die Oper Idomeneo in der Nähe des "Alten Hofes" vollendete und die Oper uraufgeführt wurde.
    Doch München wollte ihn nicht,obwohl er München liebte. Vllt wäre dann München und nicht Wien sein Heim geworden.Seine Worte damals "ich hätte München Ehre gemacht".

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